6.000
Mitglieder zählt die Duisburger SPD und ist damit die größte
Partei am Niederrhein. Allein in der SPD Wanheimerort engagieren
sich 160 Menschen für unseren Stadtteil und die Werte der SPD.
Vom Studierenden über den Arbeiter bis zur Rentnerin findet man
bei uns viele gesellschaftliche Gruppen. Die Mitglieder der SPD
Wanheimerort sind die, die um die Ecke wohnen, die im Stadtteil
die Probleme anpacken und die sich als Nachbarn für Ihre Ideen
interessieren. Dass Ihre Anregungen bei den richtigen Leuten
ankommen, ist durch unsere ehrenamtlich tätigen Mitglieder im
Rat der Stadt und der Bezirksvertretung garantiert.
Politische Teilhabe und Mitwirkung wird in der SPD Wanheimerort
groß geschrieben. Auf regelmäßigen Versammlungen,
Arbeitstreffen und bei Aktionen kann sich jedes Parteimitglied
mit seinen Vorstellungen einbringen. Mit Infoständen,
öffentlichen Veranstaltungen und Gesprächen suchen wir den
Kontakt zu Ihnen. Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen,
etwa dem Bürgerverein Wanheimerort zum Erhalt der St.
Michaelskirche, der Gewerkschaft IGBCE und dem Mieterbeirat der
Dickelsbachsiedlung, sind fester Bestandteil unserer Arbeit vor
Ort. |
Die Ortsvereine sind die Basis der SPD, in ihnen sind die
Parteimitglieder eines bestimmten Orts oder Stadtteils
organisiert. In unserem Ortsverein finden regelmässig
Versammlungen statt, auf denen wir uns mit aktuellen Themen
beschäftigen. Die Ergebnisse dieser Treffen unterstützen
die Arbeit des Vorstands und unserer Mandatsträger in Stadtrat,
Bezirksvertretung und Partei.
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Auf den zweijährlich stattfindenden Jahreshauptversammlungen
wählen die Mitglieder des Ortsvereins einen Vorstand. Dieser
besteht zur Zeit aus 13 Personen und ist für die laufenden
Aufgaben verantwortlich. Diese werden auf verschiedene Genossen
verteilt, so gibt es den Vorsitzenden, den Kassierer, den
Schriftführer und ihre jeweiligen Stellvertreter, den
Bildungsreferenten und die Beisitzer. |
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haben unser Staddteilbüro im Michael-Rodenstock-Haus am
Posadowskyplatz 2 in Duisburg Wanheimerort.
Wer war Michael Rodenstock? |
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Michael
Rodenstock
(11.3.1885-2.5.1933)
war u. a. Gewerkschaftssekretär, Distriktsvorsitzender der SPD
in Duisburg Wanheimerort, Mitglied des Rates der Stadt Duisburg,
Vorsitzender des „Reichsbanners“ Duisburg und in
Wanheimerort, sowie Mitbegründer des Gartenvereins Heimaterde.
In einem Festakt am 29.8.2009 wurde hier die Namenstafel „Michael-Rodenstock-Haus“
für den Wanheimerorter Sozialdemokraten Michael Rodenstock
angebracht. Hierdurch soll an seinen Einsatz für die Demokratie
bis zu seiner Ermordung durch die Nationalsozialisten erinnert
werden. Am 2.5.1933 wurde er gemeinsam mit drei weiteren
Gewerkschaftern: Julius Birk, Emil Rentmeister und Johann
Schlösser erschlagen. |
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Michael Rodenstock
wurde am
zweiten Mai 1933 in seiner Wanheimerorter Wohnung in der
Ginsterstraße durch Angehörige der SA festgesetzt und
fortgeschleppt. Nach schweren Folterungen wurde er gemeinsam mit
den drei anderen Gewerkschaftern im Keller des Duisburger
Gewerkschaftshauses an der Ruhrorterstraße 11 von
Nationalsozialisten erschlagen. Die Mordtat wurde zunächst
verschleiert und die Leichen wurden im Hünxer Wald bei
Dinslaken verscharrt. Außerdem wurde das perfide Gerücht
verbreitet die Opfer seien mit Gewerkschaftsgeldern ins Ausland
geflüchtet. Rodenstock wurde noch nach seinem Tode eine
fingierte Kündigung seines Arbeitsverhältnisses zugestellt.
Erst am 21.4.1934 wurden die Leichen der Ermordeten gefunden und
anschließend auf dem Dinslakener Friedhof beigesetzt. Jeweils
am 2.Mai 1934 und 1935 wurden von Angehörigen und politischen
Freunden Gedenkfeiern für die ermordeten Sozialdemokraten
veranstaltet. Es kam hierbei zu Verhaftungen. |
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